Schwestern und Brüder vom heiligen Benedikt Labre e.V.

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Weihnachten 2018

Liebe Freunde und Begleiter unseres Lebens!

Der Friede unseres Herrn Jesus Christus sei mit Ihnen!

Weihnachten 2018

„Wirst du für mich, werd ich für dich der Engel sein?“ Diese Zeile aus einem Liedtext von Wilhelm Willms wirft einen zunächst ungewohnten Blick auf das Thema Engel. Wir alle kennen aus unserer Kindheit Geschichten oder Märchen von Engeln, die uns beschützen und helfen. In der Bibel lesen wir von Engeln, die als Boten Gottes zu den Menschen gesandt werden. Ein Engel verkündet Maria die Geburt ihres Sohnes Jesus, die wir nun bald an Weihnachten feiern. Auf der beiliegenden Karte sehen wir eine Wolke wie einen Engel. Angestrahlt von der Sonne Gottes schwebt er über unserer Welt. So sind sie uns vertraut, so stellen wir sie uns oft vor. Und vielleicht durften wir auch schon hin und wieder spüren: Hier hat ein Engel in unserem Leben eingegriffen.

Die vielen unterschiedlichen Aufgaben der Engel in der Bibel schreibt nun Wilhelm Willms auch den Menschen zu. Ich selber kann ein Engel sein für einen anderen Menschen; ein anderer – ob nahe stehend oder entfernter – kann für mich zum Engel werden: durch ein einfaches Wort zur richtigen Zeit, durch sein treues Mitgehen und Da-Sein in guten und in schlechten Zeiten, durch sein unerschütterliches Sich-Einsetzen für mich. Ein wunderbarer Gedanke: Gott betraut nicht nur „Seine“ Engel mit diesen lebenswichtigen Aufgaben, sondern auch einen jeden von uns! Denn genau das ist es: Gott schenkt uns das Vertrauen, füreinander Engel zu werden. Und sicherlich hat jeder von uns schon einmal gesagt bekommen: Du bist ja wirklich ein Engel!

In unserem Leben dürfen wir mit großer Freude solche menschlichen Engel erleben, die uns begleiten, uns zur Seite stehen, uns guten Rat geben, uns helfen und unterstützen in vielfältiger Weise. Heute sagen wir Ihnen dafür von Herzen Danke.
Danke, daß Sie für uns ein Engel sind!
Wir wünschen Ihnen, daß auch Sie in Ihrem Leben diese menschlichen Engel erfahren und sich über sie freuen dürfen.

Ihre Schwestern und Brüder vom hl. Benedikt Labre



 

Aktuelles     (Hier geht es zum Archiv)
 

15.02.2017 - Neue "Möwe Jonathan"

Seit November vergangenen Jahres fährt nun eine neue Möwe Jonathan abends zu unseren obdachlosen Freunden. Zwei Jahre zuvor begannen bei unserem alten Sprinter größere und kostenintensivere Reparaturen. So kamen wir irgendwann zu dem Schluß, daß es vernünftiger wäre, sich um einen neuen Bus zu bemühen.

Die Firma Mercedes hat uns wie bei vorherigen Käufen wieder einen guten Preis angeboten. Und so machten wir uns auf die Suche nach Spendern, die uns einen Teil des Kaufpreises finanzieren würden. Unsere Überraschung und Freude war groß, als wir letztendlich die gesamte Summe durch teilweise äußerst großzügige Spenden zusammenbekamen.

So spendeten die Stiftung Antenne Bayern hilft, die Käfer-Stiftung Helfende Hand und eine uns seit langen Jahren nahestehende Ordensgemeinschaft in Nürnberg schon über die Hälfte des Betrags. Die andere Hälfte wurde mit Hilfe weiterer uns schon lange begleitender Ordensgemeinschaften und Privatleuten zur Verfügung gestellt. Wir waren von der Hilfsbereitschaft überwältigt und danken auf diesem Wege nochmals allen für ihre Großherzigkeit.

Neuer Teebus

Die neue Möwe dreht jeden Abend ihre Runden in der Innenstadt und besucht unsere obdachlosen Freunde. Unsere Freunde von der Straße, die ehrenamtlichen Teefahrer und wir sind sehr froh, daß dieses Angebot dank der Hilfe so Vieler weiter möglich ist.

Schwestern und Brüder vom hl. Benedikt Labre


09.03.2015 - 30jähriges Bestehen

Am 3. April 1985 zog Walter Lorenz mit einer ersten Gruppe unserer Freunde von der Straße in das Haus in der Pommernstraße 30 und gründete damit die „Schwestern und Brüder vom hl. Benedikt Labre“.

Wir sind dankbar für diese 30 Jahre des gemeinsamen Lebens mit unseren obdachlosen Freunden in unseren zwei Häusern. Wir haben in diesen Jahren viel Gutes erfahren: Wir waren immer begleitet von Gottes Güte und Führung und ebenso unterstützt von vielen Menschen, die auf vielfältigste Weise unseren Weg mit ihrer Freundschaft und Hilfe begleiten. Wir danken Gott für all diese Freunde und Begleiter unseres Weges und bitten für sie um Seinen Segen.

In dem Wissen, daß Gott immer mit uns ist und auch unseren zukünftigen Weg mitgehen wird, wollen auch wir freudig unseren Weg mit unseren obdachlosen Freunden weitergehen.


11.06.2012 - Schließung Unterhaching

Nach 27 Jahren müssen wir unsere Herberge in der Isartalstraße in Unterhaching nun leider schließen. Das ist für uns ein trauriges Ereignis und ein deutlicher Einschnitt.
Seit fast zwei Jahren haben wir alles versucht, damit das gemeinsame Leben mit unseren Freunden dort weitergehen kann. Das ist uns leider nicht gelungen; wir haben keine Mitarbeiterinnen für unsere Grundgemeinschaft gefunden.
Unsere Mitbewohner in der Herberge werden in eines unserer anderen Häuser umziehen oder ins Altenheim gehen. Beides werden wir in den nächsten Wochen intensiv begleiten, damit dieser Übergang für sie nicht zu schwierig wird.
Die Gemeinde Unterhaching hat uns nach verständlichen Anfangsschwierigkeiten sehr bald mit großer Offenheit aufgenommen und mit viel Verständnis begleitet. Wir haben sowohl von der Gemeinde als auch von vielen einzelnen Bürgern große Hilfe und Unterstützung erfahren.
Dafür sind wir äußerst dankbar. Das werden wir nicht vergessen.
Wir gehen ungern und mit traurigen Gefühlen. Aber wir müssen auch nach vorne schauen. „Alles hat seine Zeit“, und die Zeit in Unterhaching ist nun für uns zu Ende. Wir werden sehen, was die Zukunft an Neuem für uns bereithält.


07.06.2010

Mitarbeiter(in) gesucht
Wir suchen zur Verstärkung unseres netten und freundlichen Flohmarkt-Teams

eine ehrenamtliche Mitarbeiterin/
einen ehrenamtlichen Mitarbeiter

für ein- bis zweimal im Monat.

Wenn Sie Zeit und Lust haben, uns zu helfen und den einen oder anderen Samstag in fröhlicher Runde zu verbringen, rufen Sie bitte an: Tel: 089 351 20 88


25.03.2010 - 25jähriges Jubiläum

Am 3. April dieses Jahres begehen wir unser 25jähriges Bestehen.
An diesem Tag 1985 zog Walter Lorenz mit einer ersten Gruppe unserer Freunde von der Straße in das Haus in der Pommernstraße 30 und gründete damit die „Schwestern und Brüder vom hl. Benedikt Labre“.
So sind wir froh und dankbar über 25 Jahre gemeinsamen Lebens mit unseren obdachlosen Freunden in unseren drei Häusern. Wir haben in diesen Jahren viel Gutes erfahren: Wir waren immer begleitet von Gottes Güte und Führung und ebenso unterstützt von vielen Menschen, die auf vielfältigste Weise unseren Weg mit ihrer Freundschaft und Hilfe begleiten.
So gehen wir getrost und freudig weiter in die kommenden Jahre, in dem Wissen, daß Gott immer mit uns ist und auch unseren zukünftigen Weg mitgehen wird.


13.01.2010

Wenn Sie uns mit Kleiderspenden helfen wollen, hier die Abgabetermine:

Pommernstraße 30:
Mo – Sa, 9.00 h – 12.00 h
Mo – Fr, auch 15.00 h – 18.00 h

Auf den Schrederwiesen 22 und Isartalstraße 60 in Unterhaching:
Mo – Sa, 9.00 – 12.00 h

Vielen Dank!



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